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Transparenz versus Geheimhaltung


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Verfasst am: 27. 06. 2017 [14:30]
trader1014
Themenersteller
Dabei seit: 15.02.2014
Beiträge: 41
Hallo,

bei der gestrigen Hauptversammlung 2017 sagte Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Rafaseder: Das Rechtsgutachten von Univ.-Prof. Dr. Susanne Kalss, welches bestätigt, dass die aktuelle Satzung der Oekostrom AG erlaubt, über Tochtergesellschaften jedes Geschäft auszuüben, das irgendwie "ähnlich" zur Produktion und Verkauf von erneuerbarer Energie ist, konnte nicht vorab zur Verfügung gestellt werden, weil sonst nicht alle Aktionäre gleich informiert gewesen wären. Einzige Möglichkeit wäre eine Veröffentlichung in der Wiener Zeitung. Das verstehe ich nicht.

1) Die Oekostrom AG kommuniziert auf vielen Wegen mit den Aktionären - sind die alle illegal, wenn nur die Wiener Zeitung zulässig ist?

2) Müsste dann nicht auch dieses Forum geschlossen werden, wenn Informationen, die hier veröffentlicht werden, als unzulässige Bevorzugung von einzelnen Aktionären zu werten sind?

3) Wieso wird das Gutachten auch nach der Hauptversammlung geheim gehalten? Welche Rechtsgrundsätze verhindern eine Zugänglichmachung an alle Aktionäre (auch die, die nicht zur Hauptversammlung kommen konnten, wo man das Gutachten lesen durfte, aber abfotografieren war verboten; nur eine einseitige Zusammenfassung war zum Mitnehmen).

Gruß
Trader1014
Verfasst am: 27. 06. 2017 [18:04]
Almdudler
Dabei seit: 15.02.2014
Beiträge: 41
Lieber trader 1014,

der Wunsch vieler Aktionäre insbesondere und ausgelöst durch Dipl. Ing. Krill war es, dass die Hauptversammlung über die Fortführung des Angebotes in der derzeitigen Form entscheidet.
Ebenso war es der Wunsch über eine Satzungsänderung zu entscheiden.
Beides ist mit deutlichem Ergebnis geschehen.
Ich selbst habe hiervon leider erst durch die Veröffentlichung der Ergebnisse erfahren, da mein Zug nicht auf das Ende der Diskussion wartete und ich deshalb nicht in der Lage war, mein Stimmrecht persönlich wahrzunehmen.
Vorstand und Aufsichtsrat wurden aber auch mit deutlichem Ergebnis entlastet, obwohl man sicher sagen kann, mancher Reibungsverlust wäre vielleicht auch vermeidbar gewesen.
Vielleicht können auch Sie hierin erkennen, dass das Vorgehen von Vorstand und AR mit großer Mehrheit von den Aktionären unterstützt wird.
Man kann doch nicht eine Diskussion im Forum erzwingen dadurch, dass man die eigene Auffassung oder Rechtsauffassung des eigenen Rechtsverdrehters postet, um darauf basierend die Stellungnahme des anderen Rechtsverdrehters zu fordern. Ich bin dankbar, dass die oe ag hierauf nicht eingegangen ist.
Ich würde mir wünschen, dass sich die Akteure der oekostrom ag nach der klaren Entscheidung durch die HV wieder ihrer Arbeit an der Energiewende widmen könnten.

Beste Grüße
Almdudler


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